Magazine #44

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Ab 22. November 2018 im Handel
Josep Garcia, Mani-Mania, Rauchi-Ecke
Enduro-Triple in Deutschland, Six Days vor 50 Jahren
Gotland Grand National, Klassik MX in Wietstock

Features

SPEEDCHECK: ORTEMA „BRUST- UND RÜCKENPROTEKTOR“

Der Ortema-Brustpanzer wird direkt in Markgröningen aus unzerbrechlichem Kunststoff hergestellt, liegt eng am Körper an und deckt die Rippen, Brust und inneren Organe großflächig ab.

Im Falle eines Sturzes schützt er diese Bereiche damit besser als alle anderen Brustpanzer, die ich bisher getragen habe. Aufgrund der hervorragenden Passform und geringen Materialstärke von maximal zwei Millimetern verschwindet er völlig unauffällig unter dem Jersey. Es gibt für Männer vier Standardgrößen zur Auswahl (Körpergröße 165–185 cm), die Damenversion ist auf eine Körpergröße von 165 cm ausgelegt. Bei Ortema in Markgröningen werden die Standardgrößen anschließend individuell angepasst und einem auf den Leib geschneidert. Auf Wunsch sind sogar komplett individuelle Anfertigungen nach Gipsabdruck möglich. Den Brustpanzer könnt ihr außerdem nach euren Bedürfnissen und Wünschen mit den Rückenprotektoren „P1 Light“ und „P1 Dynamic“ oder dem „ORTHO-MAX Jacket“ kombinieren, welche wir euch bereits im letzten Heft vorgestellt haben. 
Ich konnte beim Finale des enduroXcup in Amtzell den Brustpanzer mit beiden Rückenprotektoren ausgiebig testen. In Kombination mit dem „P1 Light“ hat man eine auf optimale Belüftung getrimmte Variante am Körper, während der „P1 Dynamic“ den Rücken großflächiger abdeckt. Er überzeugt im Falle eines Sturzes mit optimaler Energieaufnahme. Zum Schutz gegen spitze Gegenstände wurde dem Dynamic im Bereich der Wirbelsäule zusätzlich ein spezieller Kunststoffschutz eingepflanzt. Außerdem trägt sich das „ONB Neckbrace“ perfekt zusammen mit dem Brust- und Rückenpanzer, Ortema empfiehlt hierzu die kurze Brustpanzervariante ohne Schulterspange.

Fazit:
Zugegebenermaßen befindet sich der Brust- und Schlüsselbeinprotektor der Markgröninger am oberen Ende der Preisskala für einen Brustpanzer. Allerdings konnte ich mich beim Test restlos davon überzeugen, dass er jeden Cent wert ist. Der Brustpanzer passt aufgrund der individuellen Anpassung perfekt, liegt eng am Körper und verrutscht nicht. Nachdem ich beide Versionen testen konnte, fiel meine Entscheidung letztlich auf die Variante mit dem „P1 Dynamic“. Diese Kombination bietet den bestmöglichen Schutz und hat mich auf dem Bike überhaupt nicht eingeschränkt. Eins ist sicher, ich möchte meinen Ortema-Brustpanzer nicht mehr missen und kann ihn mit bestem Wissen und Gewissen weiter empfehlen.

Preis:  
Brustschild mit/ohne Schulterspange individuell angepasst: 245 Euro
P1 Light: ab 109 Euro, P1 Dynamic: ab 139 Euro
Getestet von: Dominique Essig
Info: www.ortema.de

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